Wie konnte das passieren?!

14. Februar 2013

oder: wie wurde ich Ausstatterin bzw. Requisiteurin?!

manchmal kann ich mir das auch nicht erklären… Ich habe nach einen Beruf gesucht, bei dem ich kreativ sein darf, handwerklich aber auch organisatorisch arbeiten kann und viel mit Leuten zu tun habe. Nach der Schule hatte ich erstmal keine Ahnung was das sein könnte.

Nach dem Abi habe ich dann erstmal eine Lehre als Raumausstatterin gemacht. War ne gute Zeit und mit den Händen zu arbeiten, fand ich sehr zufriedenstellend um nicht zu sagen befriedigend! Man schafft was. Am Ende des Tages kann man sehen was man gearbeitet hat. Aber als Frau ist man dann doch die meiste Zeit dabei, Gardinen zu nähen und davon bekommt man Rücken  – und das macht auf die Dauer auch nicht glücklich!

Danach war der Plan Innenarchitektur zu studieren und bin auf eine private Kunsthochschule um eine Mappe zu machen. Da habe ich bemerkt, dass jeden Tag kreativ zu sein ganz schön anstrengend sein kann…

Was soll ich dazu sagen… ich habe 1 Mappe geschafft und den Studienplatz nicht bekommen. Aber genau in der Phase hatte ich eine Freundin aus Köln zu Besuch (ja Uli, du bist gemeint) und sie hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte nach Köln zu kommen um in der Requisite zu arbeiten?! Um eine lange Geschichte kurz zu machen. Ich habe donnerstags bei der Firma angerufen und bin montags nach Köln gezogen und das ist jetzt 10 Jahre her!

Im Nachhinein war meine Ausbildung und die Zeit auf der Kunsthochschule genau richtig. Aber als ich mittendrin war, hatte ich keine Ahnung.

So, das reicht für´s Erste. Demnächst mehr davon…

Mirjam

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1 comment

  • Clara W.

    Liebe Mirjam,
    stöbere gerade interessiert in deinen Posts umher. Dieser hier macht mir Mut. Ich habe nach der Schule damals in viele Richtungen hin und her überlegt, was das Richtige für mich sein könnte. Mit dabei waren auch die Ausbildung als Raumausstatterin, das Arbeiten in der Requisite (denn dort habe ich ein langes Praktikum gemacht) oder Bühnenbildnerei, ne Tischlerlehre, aber auch im medizinischen Bereich war ich interessiert.
    Doch dann habe ich zwei lange Praktika in einer Tischlerei und in einem Planungsbüro für Innenarchitektur gemacht und anschließend dort gejobbt und alles nahm seinen Lauf.
    Ich habe Innenarchitektur studiert, ein spannendes Studium, dass Freude bereitet hat, aber auch nicht immer leicht war. Geweckt war auf jeden Fall meine riesen Leidenschaft für Design, Innenarchitektur, Möbel, Dekoration und kreatives Gestalten. Die ist bis heute geblieben!
    Leider arbeitete ich mittlerweile vollzeit in einer Versandbuchhandlung für englischsprachige Fachliteratur. Etwas völlig anderes, durch einen Zufall hineingeraten und irgendwie “hängen geblieben”. Aber mir fehlt das Kreative, die Innenarchitektur. Und ich möchte wieder zurück in meinen gelernten Job!
    Also, vielleicht haben diese Umwege ja doch etwas gutes, was ich vielleicht jetzt nur noch nicht weiß ;-) Ich werd’s anpacken!
    Ein schöner Post von dir! Danke.
    Liebe Grüße, Clara

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